Deutsche_Bank_logoUmfassender als jedes andere deutsche Finanzinstitut unterstützt die Deutsche Bank Atomwaffenkonzerne. Sie hält entweder selbst oder treuhänderisch Aktien und Anleihen an 11 der untersuchten Firmen und hat 17 Atomwaffenkonzernen mittels Krediten oder mit der Ausgabe von Anleihen mit Kapital versorgt. Die Deutsche Bank vergab neue Kredite an Bechtel, Boeing, Honeywell International, Northrop Grumman, Raytheon sowie Safran und war an der Ausgabe von Anleihen für die Airbus-Gruppe und Boeing beteiligt. Sie hielt Aktien an der Airbus-Gruppe, BAE Systems, BWX Technologies, Fluor, Moog und Raytheon sowie Anleihen an Aerojet Rocketdyne, General Dynamics, Moog, Northrop Grumman und Raytheon.

Die Deutsche Bank selbst verfügt zwar über eine interne Rüstungsrichtlinie, die die Finanzierung von direkten Transaktionen im Zusammenhang mit kontroversen Waffen wie z.B. Atomwaffen untersagt. Dies hindert sie jedoch nicht daran, (Rüstungs-)Mischkonzerne über die Ausgabe von Anleihen oder die Vergabe von Unternehmenskrediten weiter zu finanzieren[1].

Platz Hersteller Sitz Gesamtsumme
(in Mio. $)
1 Honeywell International USA 900
2 Airbus NL 835
3 BAE Systems GB 897
4 Raytheon USA 682
5  Boeing USA 624
6 Northrop Grumman USA 423
7  Safran F 183
8 Thales F 149
9 Engility USA 139
10  Fluor USA 102
11 Leonardo-Finmeccanica IT 79
12 Bechtel USA 50
13 General Dynamics USA 45
14 BWX Technologies USA 24
15 Moog USA 12
16 Aerojet Rocketdyne USA 11
17 Larsen & Toubro IND 5
Gesamt 5.160 (4.877 €)

[1] https://www.db.com/ir/de/download/JD_SRI__Roadshow_New_York_Boston_25_27_June_2012_final.pdf, S. 15

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