Stellungnahme zur Medienberichterstattung zum Report „Don’t bank on the bomb“ 

In den Medien wurde berichtet über den Report „Don’t bank on the bomb“, herausgegeben von der Nichtregierungsorganisation ICAN. Darin werden die DZ BANK und der Fonds UniGlobal der Union Investment in Verbindung gebracht mit der Finanzierung von Unternehmen, die Atomwaffen produzieren oder instandhalten. Genannt werden die Unternehmen Airbus und Northrop Grumman.

Die DZ BANK unterhält keine Kundenbeziehung und ist nicht investiert in Unternehmen, deren Kerngeschäft im Rüstungsbereich liegt.

Zu einzelnen Unternehmen oder Kunden äußern wir uns nicht. Die von ICAN genannten Zahlen und Fakten sind jedoch nicht nachvollziehbar. Die Herkunft der Daten ist zudem weitgehend intransparent.

Die DZ BANK nimmt ihre ökologische und gesellschaftliche Verantwortung ernst, was sich auch in unserem Nachhaltigkeitsmanagement widerspiegelt.

So ist etwa in den Kreditvergabestandards der DZ BANK folgendes verankert: Die DZ BANK schließt Finanzierungen im Zusammenhang mit Waffengeschäften aller Art außerhalb der NATO sowie in Spannungsgebieten und ohne Zustimmung des Bundessicherheitsrates aus. Außerdem nimmt die DZ BANK Abstand davon, die Herstellung und den Handel von kontroversen Waffen, insbesondere Streubomben und Landminen, durch Kreditvergabe zu unterstützen. Im Einzelnen finden Sie die Standards der nachhaltigen Kreditvergabe der DZ BANK unter: https://www.nachhaltigkeit.dzbank.de/content/nachhaltigkeit/de/home/produkte_im_fokus/nachhaltige_kreditvergabe.html 

Union Investment hält Vermögenswerte für ihre Anleger treuhänderisch gemäß der für den jeweiligen Fonds festgelegten Anlagerichtlinien. Dabei bedienen wir uns im Sinne der Anlegerinteressen aus einem möglichst breiten Investmentuniversum des entsprechenden Fonds. Investments in Unternehmen, die völkerrechtlich geächtete Waffen wie Streubomben oder Landminen herstellen, schließen wir dabei durch unseren Research-Prozess kategorisch aus. Zudem hat sich Union Investment im Zuge einer regelmäßigen Überprüfung der Investmentprozesse dazu entschieden, Bestände von Wertpapieren von Unternehmen, die unmittelbar bei der Herstellung und/oder Wartung von Atomwaffensystemen mitwirken, sukzessive aus allen Publikumsfonds abzubauen und nicht mehr in entsprechende Titel zu investieren. Unter die Herstellung von Atomwaffensysteme fällt dabei die Produktion von Trägerraketen, nuklearen Sprengköpfen und spezifischen Komponenten.