Hannover: Spar Dir den Atomkrieg!

29.10. um 16 Uhr vor der Filiale der Deutschen Bank in Georgsplatz. Foto: Friedensbüro HannoverAm 29. Oktober, einen Tag vor dem Weltspartag versammelten sich etwa 10 Menschen vor der Filiale der Deutschen Bank am Georgsplatz in Hannover. Im Rahmen der Aktion ‚Spar dir den Atomkrieg‘ oder ‚Don’t bank the bomb‘ machten sie Kund_innen der Deutschen Bank und Passant_innen im Umfeld darauf aufmerksam, dass zahlreiche deutsche Finanzinstitute, u. a. die Deutsche Bank in Atomwaffen investieren.

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Frankfurt : die Zentrale der Banken in Deutschland

Ein Dialog mit der Commerzbank, der fortgesetzt werden will

Vor der Commerzbank am Weltspartag. Foto: Heidi KassaiAm 30.10.2015, dem „Weltspartag“, wurde eine der in mehreren Städten stattfindenden Aktionen zu „Spar dir den Atomkrieg“ in Frankfurt mit einem zukunftsweisenden Gespräch eingeläutet. Die Vertreterinnen der Kampagne „Atomwaffen–ein Bombengeschäft!“ haben die Frankfurter Commerzbank-Vertreter aufgefordert, ihre Geschäfte mit kontroversen Waffen zu überdenken und von den ethischen Richtlinien und deren konsequenter Umsetzung innerhalb ihrer Bank nicht abzuweichen.

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Finanzinstitute lassen die Bombe fallen

Studie „Don’t Bank on the Bomb“

Weltweit haben 53 Finanzunternehmen Investitionen in die Produktion von Atomwaffen verboten oder reduziert. Das sind 150 Prozent mehr Banken und Versicherungen als im Vorjahr. Das ist das Ergebnis der vierten Ausgabe der Studie „Don’t Bank on the Bomb“, die die niederländische Friedensorganisation PAX heute veröffentlicht hat. Diese Steigerung macht die wachsende Stigmatisierung von Atomwaffen deutlich, deren Einsatz katastrophale humanitäre Folgen für die gesamte Menschheit hat. Trotzdem listet der Bericht noch 382 Banken, Versicherungen und Rentenfonds auf, die seit Januar 2012 fast 500 Milliarden US-Dollar für die Produktion für nukleare Waffensysteme zur Verfügung gestellt haben.

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Bundesweite Aktion zum Weltspartag am 30. Oktober 2015.

Bundesweite Aktion zum Weltspartag

 „Spar Dir den Atomkrieg!“

Die Kampagne „Atomwaffen: Ein Bombengeschäft“ organisierte am Weltspartag (30. Oktober) einen bundesweiten Aktionstag gegen die Finanzierung von Atomwaffen.

Finanzierung von Atomwaffen? Eine Sauerei!
Die drei großen Finanzinstitute Allianz, Deutsche Bank und Commerzbank investieren Milliarden in Firmen, die Atomwaffenkomponenten oder Trägersysteme herstellen, entwickeln oder produzieren.

Den Weltspartag am 30. Oktober haben wir daher genutzt, um auf die Verstrickung der Bankinstitute in Atomwaffeninvestitionen aufmerksam zu machen. Aktionen fanden in Bonn, Frankfurt, Gießen, Hamburg, Hannover, Köln, Schwäbsich Gmünd und Würzburg statt. Gruppen haben dabei die Banken aufgefordert, endlich aus diesen Geschäften zurückzuziehen.

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Übersicht der Aktionen

Bonn

Weltspartag Bonn. Foto: Netzwerk FriedenskooperativeKontakt: Philipp Ingenleuf
30.10. um 11 Uhr, am Friedensplatz vor der Commerzbankfiliale

 

Frankfurt
Weltspartag Frankfurt/M. Foto: Heidi KassaiKontakt: Heidi Kassai
30.10., vor dem Commerzbank-Turm am Kaiserplatz in Frankfurt um 14 Uhr.
Bericht

 

Gießen

Weltspartag Gießen. Foto: Medinetz GießenKontakt: Conrad Matthes
30.10., Commerzbank in der Frankfurter Straße 4, 15 Uhr

 

Hamburg
Weltspartag Hamburg. Foto: Inga BlumKontakt: Inga Blum
30.10. 14-16.00 Uhr Ida-Ehre-Platz vor der Commerzbank (Ecke Mönckebergstraße/spitalerstr.)

 

Hannover

Weltspartag Hannover. Foto: Brunhild Müller-ReißKontakt: Hiltraud Stenzel
29.10. um 16 Uhr vor der Filiale der Deutschen Bank in Georgsplatz
Brief an die Filialleitung | Bericht

 

Köln

Weltspartag Köln. Bild: DFG-VK KölnKontakt: Harald Fuchs, DFG-VK Köln, www.friedenkoeln.de
30.10., um 14 Uhr Commerzbank-Filiale auf dem Hohenzollernring zwischen Rudolfplatz und Friesenplatz
Bericht | Brief an die Filialleitung

 

Schwäbisch Gmünd
Kontakt: Silvia Bopp
Treffpunkt: 30.10.2015 14.30 Uhr Kriegerdenkmal Schwäbisch Gmünd mit Ansprache. Weg zur Deutschen Bank / Übergabe Brief an die Filialleiter. Im Anschluss Zweite Kundgebung Kriegerdenkmal. Weg zur Commerzbank/ Übergabe Brief an den Filialleiter. Im Anschluss Abschlusskundgebung auf dem Johannisplatz Schwäbisch Gmünd

 

Würzburg
Weltspartag Würzburg. Foto: IPPNW Studigruppe WürzburgKontakt: Lukas Breunig
Treffpunkt: 17:00 Uhr an der alten Mainbrücke (Stadtseite)

 


Mehr Information erwünscht? Schreib uns einfach eine Mail: info[at]atombombengeschaeft.de

 

„Spar Dir den Atomkrieg“

Bundesweite Aktion zum Weltspartag

Bundesweite Aktion zum Weltspartag am 30. Oktober 2015.Anlässlich des Weltspartags am 30. Oktober fordert die Kampagne „Atomwaffen – ein Bombengeschäft“ auf, sich aus der Finanzierung von Atomwaffentechnologie zurückzuziehen. Zehn deutsche Finanzinstitute investieren Milliarden in Firmen, die Atomwaffenkomponenten oder Trägersysteme herstellen, entwickeln oder produzieren.

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Frisches Geld für strahlende Bomben

Das Geschäft der Banken und Versicherungen mit Atomwaffenherstellern
Don’t Bank on the Bomb

dollarbombeDie Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen ICAN stellt heute in Berlin die 3. Ausgabe der weltweiten Studie „Don´t Bank On The Bomb“ vor. Die von der niederländischen Organisation PAX verfasste Studie überprüft insgesamt 411 Finanzdienstleister aus 30 Ländern. Sie finanzieren Unternehmen, die Atomsprengköpfe sowie Atomwaffen-Trägersysteme (Raketen, Bomber, U-Boote, etc.) herstellen, warten oder entwickeln, bzw. sind an diesen Unternehmen beteiligt.

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Deutschlandweite Aktionen gegen Atombombengeschäfte

15407691251_ac83691981_zEnde September/Anfang Oktober 2014 fanden bundesweit kleinere und größere Protestaktionen statt, welche die Verstrickungen auch deutscher Banken ins Atombombengeschäft angeprangert haben. Mit kleineren und größeren Aktionen haben wir in 15 Städten bei 22 Aktionen unseren Protest sichtbar gemacht: in Berlin, Bonn, Braunschweig, Bremen, Duisburg, Franfurt, Freiburg, Hannover, Hamburg, Köln, Koblenz, München, Schwäbisch-Gmünd, Stuttgart und Tier.

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„Die Bombe an Ihrer Seite“ ablehnen!

Aktionswoche „ Atomwaffen – ein Bombengeschäft“

15235148137_f16cbe41c5_zIm Rahmen der Kampagne „Atomwaffen – ein Bombengeschäft“ wird vom 26. September (Internationaler Tag für die Abschaffung von Atomwaffen) bis 4. Oktober bundesweit eine Aktionswoche stattfinden, in der vor Bankfilialen gegen die Investition in Atomwaffenhersteller protestiert wird. Mehr als acht Finanzinstitute in Deutschland investieren über 7 Milliarden in Firmen, die Atomwaffenkomponenten oder -Trägersysteme produzieren.. Die Commerzbank und die Deutsche Bank, zwei der größten Geldgeber, stehen im Fokus der Aktionswoche.

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Verstrickung deutscher Finanzinstitute in britische Atomwaffen

Faslane Peace Camp am 18. Sept 2014

Foto: Faslane Peace Camp

Die heutige Abstimmung über Schottlands Unabhängigkeit wird maßgeblichen Einfluss darauf haben, ob Großbritannien seine Atomwaffen beibehalten kann. Laut britischer Regierung gibt es keinen anderen möglichen Atomwaffen-Stationierungsort in Großbritannien, als den derzeitigen in Schottland. Aber auch deutsche Finanzinstitute könnten darauf Einfluss nehmen, wenn sie aus ihren Geschäften mit den Atomwaffen auf den britischen Inseln aussteigen würden.

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